top of page

Ablauf einer Mediation

Der Ablauf einer Mediation ist in der Regel wie folgt strukturiert:

Telefonisches Erstgespräch, Klärung von Themen und Zeit-/Kostenrahmen (kostenlos)

  1. Informations- und Themensammlung

  2. Klärung der Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten

  3. Offene und kreative Suche von Lösungsoptionen

  4. Bewertung, Verhandlung und Auswahl der Optionen

  5. Entwerfen einer Vereinbarung

Bei Bedarf können auch indirekt Betroffene an einer Mediationssitzung teilnehmen (z.B. Kinder und Jugendliche bei Trennung und Scheidung, Teammitglieder bei Arbeitsplatzmediation). Es kann sich positiv auf den Mediationsprozess auswirken, wenn unterschiedliche Sichtweisen einbezogen werden.

Die wichtigsten Punkte

  • Vertraulichkeit: Die Parteien und die Mediatorin vereinbaren Stillschweigen über den Inhalt der Gespräche (Ausnahmen sind möglich).

  • Selbstbestimmung der Beteiligten: Die Mediatorin hat keine Entscheidungskompetenz.

  • Unabhängigkeit und Allparteilichkeit (Neutralität): Die Mediatorin darf keine eigenen Interessen in der Sache haben und keine Partei bevorzugen. Sie verpflichtet sich, in einem allfälligen Gerichtsverfahren nicht als Zeugin auszusagen.

  • Freiwilligkeit: Ein Abbruch der Mediation ist möglich, wenn eine Partei oder die Mediatorin keinen Sinn mehr in der Fortsetzung sieht.

Besonderheiten können zwischen den Parteien und der Mediatorin vereinbart werden.

Massgebend sind die berufsethischen Leitlinien des Schweizerischen Dachverbandes für Mediation FSM.

bottom of page